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Neue Produkte - Neue Tools - Neue Features



Produktnews als PDF-Dateien



ATSGERB II Neue Software zur Bearbeitung der Gerberdaten
RUM REINHARDT User Management und REINHARDT-Tandembox für erhöhte Testkapazität
ATS-MFT 770 – neues Multifunktionstestsystem für elektronische Baugruppen
Softwaremodul RST 40 REINHARDT-Synchro-Test
Manueller Prüfadapter Typ 82C
Universell justierbarer Prüf- und Programmieradapter UJ 20
MWS 10 - neue REINHARDT-Wetterstation
Power-Matrix PMX 16 und SteuerMod-Inline USB-Modul zur Einbindung des Testsystems in eine Fertigungsstraße
Neue Multifunktionskarte DEC670 und Backplane BUS670
Transientenrecorder TRA670, Hochspannungsstimulierungsmatrix HSM670, neue Softwarefunktionen
Neues Boundary Scan-Modul REINHARDT RBS 100 - digital und analog



Die von CAD-Systemen erzeugten Gerberdaten werden zur Herstellung von Bareboard/Leiterplatten verwendet. Gerberdaten sind weltweit das meist genutzte Format. Gerberdaten sind Grafikbefehle mit XY-Koordinaten und Vektoren und dienen zur Steuerung eines Fotoplotters.
ATSGERB II ist eine Software zur Aufbearbeitung der Gerberdaten, spezialisiert für den Adapterbau von Leiterplatten sowie zur Erzeugung der visuellen grafischen Darstellung vorgesehen.

Die Ergebnisse der Aufbereitung sind über die ATS-OS Systemsoftware u.a. im
  • Pinkontakttest
  • Verbindungs- und Isolationstest
  • Pinabhebertest
  • Bauteiltest
  • Elko-Polaritätstest
  • ggf. Funktionstest
zu sehen.

ATSGERB II nutzt u.a. eines der gängigsten Gerberdatenformate, das RS-274-X-Format (Extended Gerber mit Blendeninformation) und errechnet aus den Vektoren der einzelnen Signallagen zu den ursprünglichen elektrischen Verbindungen zurück, so dass wieder eine komplette Leiterplatte mit allen Leiterbahnzügen daraus entsteht.

Diese komplette Neuentwicklung arbeitet mit neuen Algorithmen, was u.a. die Zuverlässigkeit bei der Rekonstruktion steigert und zu einer deutlich schnelleren Netzberechnung führt. Speziell für den „buried via process“ sind zusätzliche Unterstützungen eingeflossen.
Die übersichtlich angeordneten Menüpunkte erlauben u. a. neue Funktionen, eine neue Fangfunktion erleichtert z. B. das Platzieren von zusätzlichen Bohrungen/Pad. Die Möglichkeit, Linien einzufügen, ist besonders bei der Adapterkonstruktion von Vorteil und auch die Undo-Funktion ist sehr hilfreich. Über das Kontextmenü kann man ein oder mehrere Pads anklicken und z. B. den D-Code ändern oder Testprioritäten ändern. Die Live-Lageneinblendung ist ein weiteres, sehr nützliches Feature.

Die ATSGERB II-Software wird seit Juni 2017 ausgeliefert, gehört zur Serienausstattung eines ATS-KMFT 670 bzw. ATS-MFT 770 Testsystems und ist Option bei der ATS-UKMFT-Familie. Für die jüngeren Testsysteme kann ATSGERB II teilweise zum Update-Preis nachgerüstet werden.


RUM REINHARDT User-Management



Die sehr komfortable neue REINHARDT Testsystem-Anwender-Verwaltung sorgt dafür, dass die Benutzer des Testsystems ausschließlich die Arbeiten erledigen können, die sie machen sollen bzw. dürfen.

Die neue RUM Anwender-Verwaltung ist auf die Anforderungen an REINHARDT-Testsysteme zugeschnitten. Es können viele Anwender angelegt werden mit Vorname, Name und auch der Anwendungsidentität. Beim Anlegen der Anwender müssen eindeutige Kennworte eingegeben werden. Danach können verschiedenste Gruppen angelegt werden, wie Entwickler, Tester, Servicepersonal usw. mit einer kurzen Beschreibung. Hier kann man festlegen, welche Berechtigung der Einzelne hat. Ein Entwickler darf z. B. ein Testprogramm laden und ausführen, Testsystemeinstellungen ändern, die Anwenderverwaltung darf er aber nicht ausführen, das darf z. B. nur der Administrator. Es ist ihm auch erlaubt, ein Prüfprogramm zu erstellen oder nachträglich zu ändern u.v.m. Der Tester hat in den meisten Fällen nur die Berechtigung, den Testablauf zu starten und evtl. zu beenden.
Es ist geplant, dieses User Management im 2. Quartal 2018 als Einzelplatzlizenz in die aktuelle ATS-OS-Software einzubinden, später wird eine optionale netzwerkfähige Mehrfachversion erhältlich sein.


Erhöhter Durchsatz mit der REINHARDT-Tandembox



Die Kunden sind immer wieder mit teils unerwartet steigenden Stückzahlen ihrer elektronischen Flachbaugruppe konfrontiert und da wird der Prüfplatz mit Incircuittest und Funktionstest mit IC-Flashen und evtl. Boundary Scan gerne zum Flaschenhals.

Maßnahmen dagegen sind:
  1. Kapazitätserhöhung durch zusätzliche Schichten
  2. ein kompletter zweiter Prüfplatz mit einem weiteren Testsystem und einer weiteren Adaption mit dem Nachteil hoher Kosten, allerdings gleichzeitiger Redundanz von Testsystem und Adaption
  3. der Möglichkeit, evtl. im Mehrfachnutzen zu testen. Dafür wird eine komplett neue Adaption benötigt und das Testsystem muss entsprechend erweitert werden; außerdem besteht die Gefahr, dass beim Nutzentrennen ein geprüfter Prüfling nach dem Prüfen beschädigt wird, was von manchen Auftraggebern mit sehr hohen Qualitätsansprüchen verboten wird.
Zunächst muss analysiert werden, wie sich die Durchlaufzeit auf Handlingzeit und Prüfzeit verteilt. die Durchlaufzeit setzt sich an einem manuellen Prüfplatz für Incircuit- und Funktionstest z. B. typischerweise zusammen aus der Entnahme der Baugruppe aus einem Behältnis, der Identifizierung der Baugruppe und dem Einlegen der Baugruppe in die Prüfvorrichtung, meist mit gefederten Kontaktstiften, dem Niederdrücken der Baugruppe auf die gefederten Kontaktstifte, ihrer Kontaktierung, dem Starten des Testprogrammes und nach Beendigung des Prüfprogramms der Entnahme der Baugruppe und dem Ablegen in das entsprechende Behältnis.
Aus den gewonnenen Zahlen kann man ein eventuell vorhandenes Einsparpotential erkennen.
Die Handlingzeit an einem manuellen Prüfplatz (Adaptionsvorrichtung mit manueller Bedienung) liegt meist zwischen 5 und 8 Sekunden, bei einem manuellen/pneumatischen Prüfplatz sind es typischerweise 6 bis 9 Sekunden. Diese Zeit lässt sich durch einen Wechseladapter, gerne auch Tandemadapter genannt, komplett einsparen, vorausgesetzt, die reine Prüfzeit ist länger als die Handlingzeit.


T-Box –Tandem- bzw. Wechseladaption
Beim Tandem- oder Doppeladapter, das sind zwei identische Prüfadapter für den Incircuit- und Funktionstest an einen Testsystem, kann auf einem Adapter im kontaktierten Zustand z.B. ein Incircuit-Funktionstest durchgeführt werden, während beim zweiten Adapter ein neuer Prüfling eingelegt wird. Ist der Test beendet und ein neuer Prüfling bereits eingelegt, wird ohne Unterbrechung umgeschaltet und automatisch weitergetestet. Ein Vorteil der T-Box ist auch, dass ein Programmer in die T-Box gesteckt werden kann, der dann auch für andere Projekte verwendet werden kann und das bei kurzen Zuleitungen. Bei REINHARDT-Testsystemen ist die Tandemtestfunktion standardmäßig in der Software enthalten.

T-Box-RST als Paralleltester
Eine weitere Möglichkeit, die Durchlaufzeit /Taktzeit zu senken ist der Paralleltest, bei dem zwei Testsysteme parallel an die Rückseite der T-Box angedockt werden und zwei Adapter Typ 127 an die Front. Eine weitere Variante wäre, einen doppelt so großen REINHARDT-Prüfadapter vom Typ 42A oder 82 anzudocken und dann im Mehrfachnutzen bzw. mehrere, eingelegten Einzelbaugruppen parallel zu testen.

ATS-MFT 770 – neues Multifunktionstestsystem für elektronische Baugruppen



Das neue Multifunktionstestsystem ATS-MFT 770M ist ein Incircuit- und Funktionstestsystem für bestückte Leiterplatten (Flachbaugruppen), Geräte, Module und Hybride mit allen Möglichkeiten für den Serientest , den Inlinetest, das Flashen, EOL wie auch den Einsatz im Lebenserwartungstest (z. B. mit Klimakammer) oder in der Entwicklung. Das ATS-MFT 770 ist das leistungsfähigste kombinierte Incircuit- und Funktionstestsystem, das REINHARDT je hatte. Das neue ATS-MFT 770 zeichnet sich u. a. aus durch leistungsfähige programmierbare Mehrfachnetzteile und eine standardmäßige elektronische Gleichspannungslast. Das zukunftsträchtige Backplane im System ist ausgerichtet auf neue Technologien und sorgt für eine höhere Kommunikationsgeschwindigkeit wie auch für höhere Messpräzision und ist auch für Hochspannungs- und Hochstromaufgaben gerüstet.
Das ATS-MFT 770 kann als Desktopversion oder als 19“ Einbauversion verwendet werden; seine Grundausstattung umfasst bereits ein umfangreiches Incircuit- und Funktionsmesssystem, leistungsfähige programmierbare Netzgeräte, 192 Incircuit- und Funktionsmesskanäle, 48 Stimulierungskanäle und 96 bidirektionale Logikkanäle. Eine Steuerung für Pneumatik- oder Vakuumadapter und den Inlineeinsatz ist ebenfalls standardmäßig integriert.
Das Testsystem hat extrem kurze Messwege, das ist wichtig für schnelle und vor allem auch präzise Messungen bei hoher Prüfgeschwindigkeit.
Bereits das Basissystem des ATS-MFT 770 ist mit einer umfangreichen Betriebssoftware für den Incircuit- und den Funktionstest ausgestattet, ebenso mit CAD-Datenimport, u. a. auch für Eagle, was die Programmerstellung für den Incircuittest erheblich reduziert.
Das ATS-MFT 770 bietet standardmäßige USB-, SPI-, 2 x I2C-Bus, RS232-, RS422/485-Schnittstellen und einen Pulsgenerator (PWM).
Das neue ATS-MFT 770 erlaubt das Ansprechen von z. B. 15 Messmatrixkarten RMX 96, insgesamt also 1.440 Messkanälen, mit Erweiterungsgehäusen bis zu 4.320 Messkanälen. Ein Hochspannungsbus ist für zukünftige Module vorhanden.


RST 40 REINHARDT-Synchro-Test



Es kommt immer wieder vor, dass der Testplatz im Elektronikprüffeld der Flaschenhals in der Produktion ist. Das beruht teils auf immer umfangreicher werdenden Tests, aber auch darauf, dass auf den Prüfplatz mit dem Nadelbett neben dem standardmäßigen Incircuit- und Funktionstest immer mehr Aufgaben zukommen, wie z. B. Flashen von ICs, Abgleichen oder Kennzeichnen. Die eigentlich stetig steigende Testsystemgeschwindigkeit kann das jedoch nicht abfangen. Deshalb wird ein paralleler Dreifach- oder Vierfachtest durchgeführt, genauso wie auch ein gemischter Test mit dem Incircuittest an einem Testplatz und dem Funktionstest am zweiten Testplatz u.a.m. Mit dem so genannten Projektnutzen, z. B. mit 3 verschiedenen Baugruppen, können verschiedene Typen von elektronischen Baugruppen gleichzeitig getestet werden. Mit dem REINHARDT-Testsystem war das schon seit langem möglich, wenn auch nicht so komfortabel programmierbar wie bei REINHARDT gewohnt.
Aus diesem Grund wurde das REINHARDT-Synchrotestmodul RST 40 entwickelt, das es auch jemandem erlaubt, der nicht tief vertraut mit der Netzwerkprogrammierung (z. B. C++ oder Visual Basic) ist, die REINHARDT-Testsysteme in einem Netzwerk zu integrieren. Mit 4 Systemen ist so eine Prüfzeitersparnis von 400 % möglich.
Mit diesem Softwaremodul ist auch eine Fernprogrammierung, -diagnose und -steuerung über das Netzwerk möglich, so dass von einem beliebigen Ort aus ein oder mehrere Testsysteme gesteuert, überwacht oder auch geprüft werden können.


Manueller Prüfadapter Typ 82 C mit 480 x 320 mm Nutzfläche



Für den automatischen Test von elektronischen Flachbaugruppen ist vor allem für den Incircuittest eine Kontaktierung über gefederte Kontaktstifte notwendig. Der neue Prüfadapter Typ 82C mit seiner Nutzfläche von 480 x 320 mm hat eine zweireihige Schnittstelle und schließt so die Lücke zwischen der Adapterserie 42 und 52. Auf diesem Prüfadapter können auch Baugruppen, die im Nutzen in gängigen Trays gefertigt werden, komplett kontaktiert werden. Der Prüfadapter Typ 82C erfüllt die stetig wachsenden Anforderungen an Führungspräzision, Durchsatz, Bedienkomfort und Lebensdauer.
Der Prüfadapter kann sowohl im Incircuit- als auch im Funktionstest eingesetzt werden und ist für die beidseitige Kontaktierung konzipiert. Die untere und die optionale obere GFK-Platte sind aus demselben Basismaterial gefertigt und können in Schubladentechnik für einen anderen Prüfling einfach ausgetauscht werden. Das macht dieses Adaptionssystem so kostengünstig, u. a. mit kurzen Rüstzeiten. Im Grundgehäuse ist seitlich links und rechts ein 7-poliger Stecker mit Kontakten bis zu 6 A und 250 V vorhanden. Zum Einmessen (Debugging) von neuen Prüfprogrammen kann man diesen Adapter im geschlossenen Zustand (Platine kontaktiert) hochklappen, so dass die Nadelanschlüsse für Messaufgaben zugänglich sind.


Universell justierbarer Prüfadapter Typ UJ 20



Damit auch einzelne elektronische Flachbaugruppen oder kleinste Serien in der Entwicklung von elektronischen Flachbaugruppen, im Prototypentest, im Funktionstest bei Kleinserien oder beim Flashen kostengünstig über gefederte Kontaktstifte kontaktiert werden können, wurde der universell justierbare Adapter Typ UJ 20 entwickelt. Damit kann mit einem entsprechenden Testsystem ein Funktionstest durchgeführt oder/und auch die Baugruppe programmiert werden.
Die Firma REINHARDT hat seit vielen Jahren ein Konzept entwickelt, mit dem Adaptionen mit dem Adapter-Erstellungscenter sehr kostengünstig hergestellt werden können. Mit diesem Adapter-Erstellungscenter liegen die Wiederholungskosten für die Adaption typisch zwischen 350 und 800 € netto.
Der neue Prüfadapter Typ UJ 20 ist mit justierbaren Führungsecken, Führungskanten und Führungsstiften ausgestattet, mit denen der Prüfling in der Adaptionsvorrichtung wiederholt exakt positioniert wird. Mit typisch 1 bis 2 Minuten geht die erstmalige Einstellung sehr schnell von der Hand. Als nächstes müssen die gefederten Kontaktstifte positioniert werden, die später über die obere Klappe auf die elektronische Flachbaugruppe mit ihren Kontaktierungspunkten drücken. Die gefederten Kontaktstifte sind an Armen befestigt, die sich in alle horizontalen Positionen ausrichten lassen und mit einer Rändelschraube fixiert werden. Die gefederten Kontaktstifte werden über Kabel mit einem Übergabestecker verbunden, der wiederum mit dem entsprechenden Testequipment verbunden wird.
Das Grundpaket umfasst 5 Kontaktierungsarme 85 mm, 5 Kontaktierungsarme 120 mm, 1 Führungsecke fest, 3 Führungsecken, 2 Kantenführungen und 4 Führungsstifte.


Neue Produktfamilie von Wetterstationen und Umweltsensoren



Die neue Wetterstation MWS 10 basiert auf den langjährigen Erfahrungen in Entwicklung und Produktion. Sie besitzt ein robustes Gehäuse aus Edelstahl und eine komplett neu entwickelte Elektronik (ARM7-Prozessor) und Sensorik der jüngsten Generation:


Sie misst Temperatur mit einer Auflösung von 0,025 °C mit einer maximalen Toleranz von 0,3 °C, Luftfeuchte, absoluten Luftdruck im Bereich von 300–1200 hPa mit einer Auflösung von 0,02 hPa, Taupunkt, Globalstrahlung von 0–1500 W/m2, Regenmenge, Windrichtung über einen Magnetfeldencoder mit einer Auflösung von 0,1 ° (0–360 °), Windgeschwindigkeit bis 200 km/h, Windspitze und Winddurchschnitt und Windchill.



Die Sensoren für die Luftdruckmessung durchlaufen eine aufwendige Voralterung, das gewährt eine sehr hohe Langzeitstabilität. Bei der Luftfeuchtemessung wird über einen integrierten Lüfter zwangsbelüftet. Gegenüber anderen Messaufbauten reduziert das die Gefahr des Betauens dieses Sensorelements erheblich. Auch der Temperatursensor ist zwangsbelüftet. Der Lüfter kann durch Auswerten verschiedener Parameter angesteuert werden. Bei der neue Produktfamilie lässt sich die Heizung für den Ganzjahresbetrieb der Wetterstation parameterabhängig in zwei Leistungsstufen ansteuern: Wenn die Temperatur z. B. eine gewisse Schwelle unterschreitet und der Wind eine bestimmte Geschwindigkeit überschreitet, kann auf eine höhere Heizleistung geschaltet werden, selbstverständlich mit Hysteresen und Nachlaufzeiten. 

Alle Sensoren sind kalibrierfähig bis zu max. 6 Punkte.

Die jüngste Generation der MWS-Wetterstationen bietet die Möglichkeit, zwei oder mehr Wetterstationen redundant zu betreiben und die Daten auf der Master-MWS 10 zu speichern und in einem gemeinsamen Datenstring auszugeben. Auch die Ausgabe der Differenz in diesem Datenstring ist möglich.

 

Die MWS 10 kann auch als autarke Umweltalarmierungs- und Schaltzentrale eingesetzt werden. Dafür stehen standardmäßig Schalt- und Steuerungsausgänge zur Verfügung. Die MWS 10 kann die Messwerte von bis zu 5 verschiedenen Parametern (auch von extern zugeführten Messdaten) verknüpfen. So kann z. B. wenn der Wind aus Süden kommt und eine Geschwindigkeit von 50 km/h in einem bestimmten Zeitfenster überschreitet, über die komfortable Software ein Schaltkontakt aktiviert werden, der z. B. ein Signalhorn betätigt und vor Gefahren warnt. 


Eine optional herausgeführte USB-Schnittstelle verhält sich wie ein USB-Stick, so dass man die gespeicherten Daten sehr schnell auslesen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Webseite auf die interne SD-Karte aufzuspielen. Die Wetterstation kann über ein Web-Interface konfiguriert werden.


Wie gewohnt hat die Firma REINHARDT bei der Entwicklung der neuen Familie von Wetterstationen auf die Auswahl von hochwertigen Materialien geachtet, aber durch den engen Kundenkontakt der Entwicklung und Marktanalysen fließen ständig neue Erfahrungen ein.


Abmessungen: 215 mm hoch, 240 mm Durchmesser

Gewicht inkl. Netzteil: 2,9 kg


40 Jahre REINHARDT System- und Messelectronic GmbH



48 V-Technologie – Leistungselektronik und Funktionstest



Ende der 90er Jahre wurde von einigen Automobilherstellern eine höhere Bordspannung in 42 V-Technologie geplant, die jedoch scheiterte. Für die damals bereits laufenden Entwicklungen hatten wir eine Generation an Leistungselektronik entwickelt, mit DC-Quellen und elektronischen Lasten bis zu 1 kW, die diese Anforderungen erfüllten. Der jetzige Anlauf mit der 48 V-Technologie im Automotivebereich ist Erfolg versprechend, da die hohen elektrischen Leistungen, die gefordert werden, keinen Ausweg mehr zulassen. Man denke nur an Wankstabilisatoren, elektrische Klimaanlage, Bremsenergierückgewinnung wie auch elektrische Lader für den Verbrennungsmotor und vieles mehr. Darüberhinaus ermöglicht die höhere Spannung die Reduzierung der Leitungsquerschnitte, die Verkleinerung der Bauteile und so auch die Gewichtsreduzierung.

Der Funktionstest der REINHARDT-Testsysteme für Module und Flachbaugruppen wurde jetzt mit der Powermatrix PMX 16 erweitert. Dieses optionale Modul wurde für die Testsystemfamilie ATS-KMFT 670 entwickelt. Es hat 16 Kanäle und schaltet pro Kanal bis zu 1000 W bei einer max. Spannung von 100 V und 10 A Strom. Das Modul basiert auf Power-MOSFETs, ist bipolar und zeichnet sich durch niedrige Übergangswiderstände und schnelle Schaltzeiten aus. Für andere Prüfaufgaben kann es auch AC-Signale schalten. Bis zu 4 Stück dieses Moduls können in das Testsystem eingesetzt werden. Die Powermatrix PMX16 ergänzt so die bereits vorhandenen Module wie die Hochspannungsstimulierungsmatrix HSM670 (bis 1500 V, 5 A) oder die Leistungsmatrix LMX (max. 16 A, AC 425 Vpk, 300 Veff, DC 300 V).

Selbstverständlich unterstützt sowohl die Messtechnik wie auch die Oberflächenprogrammierung des ATS-KMFT 670 diese Powermatrixkarte. Auch bei dieser Baugruppe greifen die einzelnen REINHARDT-Module des inlinefähigen Testsystems perfekt in einander und Systemverantwortung und Kalibrierfähigkeit sind gegeben.

Digital-Oszillograph/Transientenrecorder TRA670-2



Zum Aufzeichnen und Auswerten von Signalen gibt es auf dem Markt viele Module verschiedenster Hersteller. Die Eigenentwicklung von REINHARDT ist auf die Anforderungen an ein automatisches Testsystem ausgerichtet und ermöglicht einen sehr langen Service und Ersatz. Dabei greifen die einzelnen REINHARDT-Module des Testsystems perfekt in einander und Systemverantwortung und Kalibrierfähigkeit sind gegeben.

Bis zu 4 TRA670-Module lassen sich im Testsystem einsetzen und ermöglichen so im Prüffeld oder in der Produktionsstraße, sehr schnelle und komplexere Messaufgaben mit einer Samplerate bis zu 250 MHz zu realisieren. Solche mehrkanaligen Messungen sind erforderlich z. B. bei Schrittmotorensteuerung, Ultraschallelektronik, Wechselrichtern und Motorensteuerungen, selbst in der Videotechnik mit ihren RGB-Signalen und evtl. Triggern. Der potenzialfreie TRA670 hat 8 Hochfrequenzeingangskanäle mit mehreren Triggeroptionen und eignet sich für analoge wie auch digitale Signale. Er hat eine Auflösung von 12 bit, max. 100 V und 50 MHz Bandbreite.


Mit Hilfe der komfortablen REINHARDT-Testsystemsoftware ATS-OS kann die Hüllkurvenfunktion z. B. von einem guten Prüfling automatisch in wenigen Sekunden erlernt, korrigiert und bearbeitet werden. Gemessen werden Signale von Sinusfrequenzen, Rechtecken, frei laufenden Kurvenformen, Klirrfaktor und Fourieranalyse, Frequenzen, Perioden, Anstiegszeiten, Abfallzeiten, Pulsbreiten, Spitzenspannung sowie Laufzeiten zwischen den Kanälen.



Tandemadapter vs Inlinesystem



Die Firma REINHARDT bietet für ihre Testsysteme sowohl Hardware- und Softwaretools für die Integration der Testsysteme in ein Inlinesystem als auch Tandem-/Doppeladapter.

In einer Produktionsstraße von elektronischen Flachbaugruppen ist die Taktzeit und damit auch die Prüfzeit der Baugruppe sehr wichtig. Für das Inlinetesten mit Zuführung der Flachbaugruppen, z. B. aus einem Magazin, und einem Prüfkopf mit Incircuit- und Funktionstestsystem fallen schnell einmal Kosten von 100.000 EUR an, wovon allein auf den Prüfkopf 65.000 EUR mit der individuellen Kontaktierungsvorrichtung entfallen, die restlichen Kosten sind Testsystem und Programmerstellung. Die Alternative ist ein manueller oder pneumatischer Prüfplatz mit Tandemadapterlösung mit Investitionskosten von ca. 40.000 EUR für das Testsystem mit Tandemadapter und Adaption. Beim Tandem- oder Doppeladapter, das sind zwei identische Prüfadapter für den Incircuit- und Funktionstest, kann auf einer Seite im kontaktierten Zustand z.B. ein Incircuit-Funktionstest durchgeführt werden, während auf der geöffneten Seite ein neuer Prüfling eingelegt wird. Ist der Test beendet und ein neuer Prüfling bereits eingelegt, wird ohne Unterbrechung umgeschaltet und automatisch weitergetestet. Der Vorteil des Tandemadapters ist, dass die Handlingszeiten im ms-Bereich liegen. Vorteil des Inlinesystems ist, dass kein Prüfer benötigt wird, da die Baugruppen automatisch zugeführt, kontaktiert und abgeführt werden. Für dieses automatische Handling werden aber 6 bis 8 Sekunden angesetzt. Für diese Tandemlösung wurden verschiedene Module entwickelt, wie das BEE-Modul (Baugruppen-Entnahme-/Einlegeerkennung), aber auch optische Module, die anzeigen, wenn ein Prüfling eingelegt oder entnommen werden muss und ob er fehlerhaft war oder gut ist. Der pneumatische Tandemadapter hat die Möglichkeit, dass er nach beendetem Test automatisch öffnet. All das führt dazu, dass man mit dieser Tandemlösung höheren Durchsatz und höhere Flexibilität (geringere Umrüst- und Adaptionskosten) hat als mit einer Inlinelösung. Mit einkalkuliert muss aber das Bedienpersonal werden, das pro Stunde in Osteuropa mit weniger als 7 EUR, in Deutschland mit 27 EUR angesetzt wird und in der Schweiz können es durchaus auch 40 EUR sein.

Die manuellen oder pneumatischen Prüfadapter sind für je 1000 gefederte Kontaktstifte konzipiert.


Beidseitiger Prüfadapter für kleinste Baugruppen – geht nicht, gibt's nicht



Die Firma REINHARDT als Entwickler und Hersteller von Testsystemen und Prüfadaptern für elektronische Flachbaugruppen hat schon viele tausend Lösungen erstellt. Wie allgemein bekannt ist, ist ein Incircuittest mit anschließendem Funktionstest die sicherste Methode, Produktionsfehler zu lokalisieren. Dazu muss jeder Leiterbahnzug der Platine an irgendeiner Stelle mit einem gefederten Kontaktstift kontaktiert werden. In vielen Firmen und Entwicklungen wird das Leiterplattendesign auch vom Entwickler gemacht, der sehr oft andere Prioritäten setzt und für den die Prüfbarkeit der Platine eine niedrigere Priorität hat. Wenn dem Entwickler bewusst ist, dass jedes Netz einmal an irgendeiner Stelle kontaktiert werden muss und das bereits von Anfang bei der Entflechtung der Leiterplatte berücksichtigt wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass 100 % der Netze kontaktiert werden können.


Die jüngste Erfahrung war eine beidseitig bestückte Baugruppe aus der Sensorik mit den Abmessungen 19 x 30 mm. Auf der Baugruppe befinden sich ein Mikroprozessor, analoge ICs und Schnittstellen wie z. B. RS232, RS422, I2C und natürlich auch passive Bauteile wie Kondensatoren, Induktivitäten, Widerstände usw. Die Baugruppe mit hoher Packungsdichte hat 53 Leiterbahnzüge/Netze, die für einen Incircuittest kontaktiert werden müssen. Bei einer gemeinsamen Analyse des Layouts konnte trotz der ursprünglich hohen Skepsis des Entwicklers von den anfänglich nur 50 % auf annähernd 100 % Kontaktierfähigkeit geändert werden. Würde dieses Wissen von Anfang an beim Layouten der Platine beachtet, wären sicher 100 % möglich gewesen. Solche Erfahrungen machen wir sehr oft. Nachdem das Kontaktierungsproblem gelöst wurde, musste eine Adaption konstruiert werden. Als Basisadapter wurde Adapter Typ 127 mit einer Nutzfläche von 190 x 170 mm verwendet, der für eine beidseitige Kontaktierung über gefederte Kontaktstifte konzipiert ist.

Da bei diesem Prüfling kein Platz für Fangbohrungen zum Zentrieren der Baugruppe vorhanden war, musste eine Maske konstruiert werden mit den Außenkonturen der Baugruppe. Bei dieser Maske wird die Baugruppe an den Außenkonturen mit einer Genauigkeit von 0,1 mm zentriert und geführt. Dieses Projekt wurde auf einem REINHARDT-Adapter-Bohrcenter AAE-CNC 2 verwirklicht, das auch bei vielen Kunden im Einsatz ist. Als Testsystem wurde das ATS-UKMFT 627 gewählt, das über den Incircuittest sicherstellt, dass keine Lötfehler vorhanden sind und die Baugruppe korrekt bestückt ist, im Funktionstest wird der Mikroprozessor geflasht und die korrekte Funktion sichergestellt.


BEE-Modul zur Baugruppen-Entnahmeerkennung



Das REINHARDT-BEE Baugruppen-Entnahmeerkennungsmodul wurde entwickelt um zu erkennen, ob eine geprüfte oder ungeprüfte elektronische Flachbaugruppe aus der Prüfvorrichtung (Adaptionsvorrichtung mit Incircuit- und Funktionstestsystem) entnommen wurde. Dadurch vermeidet man, dass nicht-geprüfte Baugruppen versehentlich zu OK (Gut) Baugruppen abgelegt werden. Das kann passieren, wenn der Prüfer abgelenkt wurde und er eine ungeprüfte Platine der Prüfvorrichtung entnimmt.

Das BEE-Modul basiert auf einer Reflexlichtschranke und wird mit 5 VDC versorgt. Zum Auswerten hat es einen analogen und einen digitalen Open-Collector-Ausgang. Das BEE-Modul ist auf eine Default-Entfernung der Flachbaugruppe von 24 mm eingestellt. Dieser Wert ist einstellbar von 4 mm bis 26 mm und verschiedene Reflexionsgrade der Baugruppe. Ergänzend bietet sich für die optische Anzeige das DUT_LED-Modul von REINHARDT an, damit der Prüfer erkennen kann, ob die Baugruppe gut oder fehlerhaft ist.

Da beim Trennen von Mehrfachnutzen die einzelnen Platinen beschädigt werden können, wird in den Pflichtenheften oft das Prüfen nach dem Trennen vorgeschrieben. Um aber die Handlingzeit zu reduzieren, werden mehrere einzelne Baugruppen in die Prüfvorrichtung eingelegt und am Ende des Tests aller Baugruppen werden die defekten am Bildschirm angezeigt. Über das BEE-Modul erkennt das Testsystem, ob auch wirklich die defekten Baugruppen in den Behälter für die defekten eingelegt wurden.

Dieses Modul ist optimiert für REINHARDT-Testsysteme.

Meteorologische Messstation MWS 55M



Meteorologische Messstation MWS 55M
Die Umweltmessstation MWS 55M mit modernster Sensorik und Elektronik ist die jüngste Entwicklung aus dem Haus REINHARDT. Sie misst Temperatur, Taupunkt, Luftfeuchte, barometrischen Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Windspitze, Windchill und Winddurchschnitt und zeichnet sich aus durch sehr schnelle Messintervalle von nur 1 s für alle auszuwertenden Sensoren. Windgeschwindigkeit wird mit 12 Pulsen (Hallsensor) pro Umdrehung gemessen. Windrichtung wird über einen magnetischen Winkelencoder mit einer Auflösung von 14 Bit gemessen. Leichtgängige Kugellager und berührungslose Messung ermöglichen ein exaktes Ansprechen und Messen auch bei geringen Windgeschwindigkeiten. Erweiterungsmöglichkeiten mit folgenden Sensoren: Globalstrahlung, Niederschlag, UV-Strahlung, Wolkenuntergrenze, Bodentemperatur, Asphalttemperatur. Auch eine Heizung ist optional verfügbar. Für die Erweiterung stehen 1 Puls­eingang und bis zu 5 analoge Eingänge zur Verfügung. Optional ist ein Stromeingang 0…20 mA möglich. Die Station lässt sich über die Schnittstelle mit der aktuellsten Firmware aufrüsten.
Die MWS 55M mit einer nachgebildeten Wetterhütte wird über einen systemgesteuerten Lüfter (z. B. abhängig von der Windgeschwindigkeit) belüftet. Für einen autarken Betrieb ist die Wetterstation mit einem großen Datenlogger ausgestattet (SD-Karte, 4 GB, max. 32 GB), so dass Daten über Jahrzehnte in kleinen Intervallen aufgezeichnet werden können. Die MWS 55M durchläuft ein Burn-In für eine hohe Langzeitstabilität und einen abschließenden Kalibrierungsprozess mit Klimakammern. Gehäuse und Mechanik bestehen aus hochwertigen Materialien.
Die serielle Schnittstelle der MWS 55M kann als RS232, RS422/485 konfiguriert werden, optional mit USB, WLAN, GSM, PoE (Power over Ethernet). Die Wetterstationen sind kaskadierbar (RS485) mit bis zu 254 Stationen. Die Baudraten reichen von 300…115200 Baud.

Daten: 1,85 kg, 275 mm hoch, 125 mm Durchmesser, 4–28 VDC, ca. 70 mA an 18VDC

Einsatzgebiete sind u. a. Umweltmesstechnik, Gebäudeleittechnik, Automobil- und Reifenhersteller, Energieversorgung, Luftfahrt, Agrarbereich, Petrochemie, Forschung, Touristik…


Kompaktes, schnelles und präzises Incircuit- und Funktionstestsystem



Das ATS-UKMFT 616 ist ein kompaktes Incircuit- und Funktionstestsystem für elektronische Flachbaugruppen und findet Produktionsfehler wie Lötkurzschlüsse, Bestückungsfehler oder defekte Bauteile und zeigt sie grafisch an. Es prüft die Funktion der Baugruppe und auch der Abgleich von Baugruppen und das Programmieren von ICs ist möglich.

Zur Grundausstattung gehören zwei programmierbare Komplementärnetzgeräte, ein programmierbarer Sinus-Rechteckgenerator, 32 Incircuit- und Funktionsmesskanäle, 32 bidirektionale Logikkanäle und 32 Stimulierungskanäle. Das Testsystem lässt sich mit max. 2 weiteren Modulen aus dem REINHARDT-Produktspektrum erweitern. Insgesamt sind maximal 224 Incircuit- und Funktionsmesskanäle möglich.

Das schnelle Messsystem des Testsystems umfasst den Incircuittest mit Kurzschluss- und Unterbrechung, Lötfehler und Bauteiltest und auch den Funktionstest mit Gleich-, Wechsel- und Spitzenspannung, Zeit- und Frequenz, Logikkanälen, Transientenrecorder (Oszillograph), Klirrfaktormessung und Fourieranalyse . Die Anbindung externer Quellen ist selbstverständlich möglich.

Zur schnellen Prüfprogrammerstellung stehen CAD-Schnittstellen, Wizards und viele praktische Tools zur Verfügung. Boundary Scan Test (RBS100) oder optischer Anzeigentest (Display) sind Optionen. Das Qualitätsmanagement übernimmt u. a. eine standardmäßige Statistik, die optionale ODBC-Schnittstelle ermöglicht das Einbinden von Datenbanken und auch eine Anbindung an ein MES-System ist möglich.

Das ATS-UKMFT 616 ist der Nachfolger des weit verbreiteten ATS-UKMFT 625 und ist rückwärts kompatibel. Bei REINHARDT kommen Hardware und Software aus eigener Entwicklung und Produktion, das garantiert langjährige Verfügbarkeit und raschen Service.

Für dieses Testsystem stehen zwei Adaptertypen zur Verfügung, Adapter Typ 127 mit einer Nutzfläche von 191,5 x 172 mm und Typ 147 mit einer Nutzfläche von 360 x 230 mm.

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AAE-CNC 2 Erstellungscenter für Nadelbettadapter



Als Hersteller von Testsystemen für Flachbaugruppen stellen wir auch Prüfadapter zur schnellen und kompletten Kontaktierung der Flachbaugruppen her. Die austauschbaren Adapterschubladen (Nadelbett mit gefederten Kontaktstiften) sind die Grundlage unseres Adapterkonzeptes. Solche Adapterschubladen lassen sich mit einem Erstellungscenter der Firma REINHARDT schnell und kostengünstig erstellen. REINHARDT liefert diese Systeme seit 1990, sie werden in Hard- und Software kontinuierlich weiterentwickelt. Das Modell AAE-CNC 2 bildet die jüngste Generation.

Mit diesem Adaptererstellungscenter (ab 8.000 EUR netto) erstellen Sie in Verbindung mit einem  REINHARDT-Testsystem einen Nadelbettadapter innerhalb eines halben Tages – Konstruktion, Erstellung und ICT-Verdrahtung inbegriffen.

Mit der ATSGERB Gerberbearbeitungssoftware von REINHARDT können aus den CAD-Gerberdaten die erforderlichen Koordinaten für die gefederten Kontaktstifte, Fangstifte und Ausfräsungen generiert werden. Mit diesen Daten werden die Bohrungen für gefederte Kontaktstifte mit 100 mil, 75 mil und 50 mil und Platinenzentrierungen mit höchster Präzision (10–20 µm) erstellt. Mit der gleichen Präzision, mit der die Bohrungen ausgeführt worden sind, werden die gefederten Kontaktstifte (100 mil und 75 mil) und Platinenzentrierungen automatisch hochpräzise eingepresst. Durch das automatische Setzen wird die Tiefe der Nadeln reproduzierbar. Eine Flachbaugruppe kann mit SMD-Bauteilen und Durchsteckbauteilen bestückt sein. Da die gefederten Kontaktstifte einen begrenzten Arbeitsbereich haben, kann es erforderlich sein, dass manche Hülsen mit den gefederten Kontaktstiften tiefer gesetzt werden müssen. So entsteht ein 3D-Nadelbett. Das Tiefersetzen ist notwendig, wenn auf eine Lötstelle von einem bedrahteten Bauteil kontaktiert werden muss, das vielleicht 3 mm oder 4 mm über die Platine hinausragt.

Für die Verdrahtung kalkulieren wir großzügig 20 s pro Anschluss. Dafür wird willkürlich, d.h. von einem bereits vorverdrahteten Stecker zu den einzelnen Hülsen mit ihren gefederten Kontaktstiften verdrahtet (WireWrap-Verdrahtung). Die Zuordnung zu den Messkanälen des Testsystems erfolgt grafisch geführt über eine Identifizierungs- bzw. Suchprobe des REINHARDT-Incircuittestsystems. So können wir und auch viele unserer Kunden von Adaptionskosten meist unter 1.000 EUR für Incircuittest und bei kleineren auch unter 500 EUR sprechen.

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Neues Multifunktionstestsystem ATS-KMFT 670-6



Die Firma REINHARDT entwickelt und produziert seit 34 Jahren rechnergesteuerte Testsysteme für elektronische Flachbaugruppen, Module und Geräte. Das jüngste Testsystem wurde durch die Entwicklung neuer Hardware und Software vor allem bei Daten-intensiven Anwendungen drastisch beschleunigt, so dass die Tests jetzt bis zu 30 % schneller sind. Das zukunftsorientierte Testsystemkonzept ermöglicht auch den Einsatz von mehr Modulen: Während vorher 1.248 In-circuit- und Funktionstestkanäle im Grundgerät Platz fanden, sind es jetzt 1.440, mit Erweiterungsracks insgesamt 4.320 Kanäle. Das größte Aushängeschild des Testsystems ist die vielfach gelobte Prüf- und Editiersoftware, die auf über 120 Ingenieurjahren basiert. Sie ist schon im Grundgerät enthalten und beinhaltet alle in der Praxis notwendigen Funktionen.
Das Testsystem bietet alle Möglichkeiten für die Stimulierung und Versorgung des Prüflings, z. B. 4-Quadrantennetzgeräte, 0 bis ±38 V, 500 mA, Auflösung 1 mV bzw. 10 µA für den Incircuit- und Funktionstest. Das sehr schnelle analog-digitale Messsystem ADM 670 gehört ebenfalls zum Grundausbau.


Die neue standardmäßige Multifunktionskarte besitzt einen USB-Port bis 480 MHz. Ihre RS232/422/485-Schnittstelle kann zwischen 300 Hz und 1,25 MHz programmiert werden. Ein SPI-Bus ist von 2,5 kHz bis 10 MHz programmierbar mit Pegeln zwischen 1,8 V und 5 V. Zwei I2C-Bussysteme können zwischen 56 kHz und 1 MHz programmiert werden. Für die Inline-Integration und Steuerungsaufgaben steht ein 16 Bit breiter Bus zur Verfügung, der zwischen 1,8 V und 5 V einstellbar ist. Ein Pulsgenerator kann von 1,8 V bis 5 V bzw. von 0,6 Hz bis 10 MHz programmiert und die Pulsbreite zwischen 0,8 s und 50 ns eingestellt werden.


Durch das Zusammenarbeiten eines neuen EPLDs und eines schnellen Mikroprozessors wurde die Effizienz der Kommunikation zwischen den einzelnen Baugruppen und dem Steuerrechner erheblich beschleunigt.
So ist die Kommunikation über die TranUSB-Karte und der Logikkanalprogrammierung um ca. 30 % schneller, aber auch Messungen von Widerständen im Bauteiltest können dadurch bis zu 10 % schneller werden.


Optionen wie Boundary Scan-Test, LED, Farb- und Intensitätstest sowie Anzeigentest (LCD), Lötfehlertest für BGAs und Beam Lead ICs und der Polaritätstest für Aluminium-Elkos und Tantals und eigene Prüfadapter haben diese Testsysteme zu den leistungsfähigsten im europäischen Markt gemacht.

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RBS100 REINHARDT Boundary Scan



BOUNDARY SCAN-Test muss nicht teuer sein
1. Boundary Scan-Testprogrammerstellung in 2-3 Stunden
2. Für REINHARDT-Anwender fallen nur 1-2 Stunden Schulung an.
3. Soft- und Hardware RBS 100 6.800 € netto

Nicht nur aus Gründen der Produkthaftung ist das Testen elektronischer Baugruppen ein Muss, eine "0 Fehler"-Produktion ist Wunschdenken. Ein bewährtes Verfahren ist der klassische Incircuittest, der sicher, schnell und sehr kostengünstig ist, mit anschließendem Funktionstest. Gelegentlich kommt er aber aus physikalischen Gründen an seine Grenzen, da die Netze (Leiterbahnzüge) über gefederte Kontaktstifte nicht kontaktiert werden können. Das wird verursacht durch die immer stärker werdende Miniaturisierung, Mehrlagenplatinen (immer öfter mehr als 10 Lagen) mit z. B. IC-Gehäuseformen wie BGA, PLCC ..., die sich aus funktionstechnischen Gründen auch noch gegenüberstehen müssen (ein IC auf der Unterseite der Leiterplatte, das andere auf der Oberseite direkt gegenüber), um möglichst kurze Leiterbahnzüge zu haben und damit kurze Signallaufzeiten, geringere Kapazitäten und Induktivitäten.


An diesen Stellen kann das Boundary Scan-Verfahren zum Einsatz kommen. Beim Boundary Scan benötigen die ICs u. a. zusätzliche Boundary Scan-Zellen (Latches), mit denen Signale in die zu prüfende Schaltung eingeprägt werden können. Diese Zellen können als Treiber (High oder Low) oder als Comparator (misst den anliegenden Logikpegel) betrieben werden. Die Boundary Scan-Zellen der ICs sind seriell in Ketten verbunden und werden mit Treibersignalen beaufschlagt, die Treiberpegel müssen an den angeschlossenen IC Pins des weiteren Boundary Scan-fähigen Bauteils anliegen und können über den Scanpfad erfasst werden. Ein Boundary Scan-fähiges IC besitzt 4 Steuerungs- und Datenpins, einmal die Leitung TDI (TestDatenEingang), TDO (TestDatenAusgang), TCK (Testclock) und den TMS (TestModeSelect). Im Normalbetrieb (nicht Testbetrieb) sind diese Zellen passiv und haben keinen Einfluss auf die Schaltung, das heißt, es gibt keinen Unterschied zu den ICs ohne Boundary Scan-Funktionalität.

Mit diesen Verfahren können also Kurzschlüsse und Unterbrechungen an den angeschlossenen Boundary Scan-fähigen ICs geprüft werden. An diese Leitungen evtl. angeschlossene passive Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Schutzbeschaltungen können nicht geprüft werden

Diese Boundary Scan-Testmöglichkeiten müssen vom Entwickler der Baugruppe im Design eingebunden werden, d. h. die Baugruppe muss mit einer JTAG-Schnittstelle versehen sein und die Boundary Scan-ICs angeschlossen werden. Meist ist bei solchen Baugruppen bereits eine Schnittstelle vorhanden, weil das zum Flashen verwendet wird.

Das klingt zunächst eimal einfach und plausibel, aber wie kommt man zu einem Testprogramm? Hier scheiden sich die Geister, denn Testprogrammerstellungskosten für Boundary Scan von 3.000 bis 10.000 € werden als ganz normal hingenommen. Dazu kommen noch hohe einmalige Kosten für die Software und Hardware der jeweiligen Anbieter.

Es gibt nur wenige Elektronikproduzenten, die es sich leisten, diese Boundary Scan-Prüfprogramme selbst zu generieren. Das kommt daher, dass fundamentale Programmierkenntnisse gefordert sind und auch Schulungen von 1 Woche und mehr.


Die Firma REINHARDT System- und Messelectronic GmbH hat viele Jahre als Vermittler mit renommierten Herstellern von Boundary Scan-Lösungen zusammengearbeitet, die auch für unsere Kunden Lösungen geschaffen haben, jedoch zu horrenden Preisen, mit langen Lieferzeiten und ohne grafische Fehlerortdarstellung und jede Änderung musste vom Anbieter durchgeführt werden. Diese immer wieder von Kunden monierten Nachteile haben uns vor einigen Jahren ermuntert, das Projekt Boundary Scan zusammen mit unseren Anwendern selbst anzugehen.

Das Editier- und Testpaket RBS100 (REINHARDT Boundary Scan) wurde für REINHARDT-Testsystemanwender entwickelt und konzipiert und ist wie das bisherige Konzept für Incircuit- und Funktionstest eine Programmerstellungssoftware von Praktikern für Praktiker. Es gibt keine kryptische Programmierung. Nach mittlerweile 3 Jahren Einsatz beim Kunden hat sich herauskristallisiert, dass es für Anwender von REINHARDT-Testsystemen lediglich 1-2 Stunden Schulung bedarf. Die Prüfprogrammerstellung eines Boundary Scan-Tests mit grafischer Fehlerortdarstellung ist in 1-3 Stunden abgeschlossen, was schon fast ein Alleinstellungsmerkmal ist.

Das RBS100-Paket setzt nur wenige Daten voraus: Von den Boundary Scan-fähigen ICs wird die BDSL-Datei benötigt, die jeder IC-Hersteller im Internet bereitstellt und die Gerberdaten, das sind die Daten, die der Leiterplattenhersteller für die Bareboard-Produktion benötigt. Wenn vorhanden, kann von den CAD-Daten auch eine Netzliste mit eingebunden werden. Bei der Programmerstellung müssen wie in einem Wizard nur einige Punkte abgearbeitet werden, um ein lauffähiges Prüfprogramm für Kurzschluss und Isolationstest zu erhalten. REINHARDT System- und Messelectronic bietet seit 1979 eigene Testsysteme an, die immer über eine transparente, plausible Fenstertechnik programmiert werden. Das Testsystem bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Funktionstest mit den Möglichkeiten des Boundary Scan Tests zu kombinieren. Auf der abgebildeten Flachbaugruppe können zwei Bauteile über die JTAG-Schnittstelle kontaktiert werden, der Atmel ARM7-Mikroprozessor und das EPLD. Alle weiteren Bauteile sind nicht Boundary Scan-fähig. Bei der Entwicklung dieser Baugruppe wurde aus Kostengründen bewusst auf Boundary Scan-fähige Bauteile verzichtet, weil es bei manchen ICs unverhältnismäßig ist: Die beiden 16 Bit bidirektionalen Bustreiber kosten ohne 0,47 $ und mit Boundary Scan 4 $. Über Boundary Scan können diese Bustreiber-ICs angesprochen bzw. programmiert werden, und zwar in der grafischen Logikoberfläche. Das Umsetzen in den richtigen Boundary Scan-Befehl übernimmt die RBS100-Software. Die Ausgänge der beiden 16 Bit Bustreiber können dann mit den meist standardmäßigen bidirektionalen Logikkanälen des Testsystems geprüft werden. Auf dieser Baugruppe befindet sich außerdem ein Digital-Analog-Converter IC, das ebenfalls vom Mikroprozessor angesteuert wird. Auch für diesen über SPI-Bus angesteuerten ADC wird in der komfortablen Logikoberfläche das entsprechende Bitmuster grafisch programmiert. Wieder übernimmt die RBS100-Software das Umsetzen. das REINHARDT-Testsystem hat neben dem digitalen Logiktest natürlich auch ein universelles Messsystem, in das u.a. eine DC-Präzisionsmessung integriert ist. Wie abgebildet wird im Logikformular der gewünschte serielle SPI-Befehl programmiert, damit die entsprechende Gleichspannung am Ausgang des DACs anliegt, in unserem Fall 5 V, die mit einer Toleranz von 0,3 % gemessen werden. Dieses Paket ermöglicht es u.a. dem Dienstleister (EMS), eine Baugruppe gezielt auf Funktion zu testen, ohne zu wissen, wie der Prozessor programmiert werden muss, damit er den entsprechenden Befehl für den DAC ausgibt. So einfach lassen sich verschiedene Prüf- und Programmierverfahren mit einander verbinden. Das ist nur möglich, wenn alle Module aus einem Haus kommen (Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Support). Mit dieser Kombination von RBS100 REINHARDT Boundary Scan-Modul mit Incircuit-Funktionstestsystem ATS-KMFT 670 können Sie ein komplettes Projekt einschließlich Adapterherstellung und Verdrahtung innerhalb von zwei Arbeitstagen durchziehen.

Optischer Display Test mit Incircuit- und Funktionstest



Mit Incircuittest, Funktionstest, Boundary Scan-Test und einem Optischen Anzeigentest aus einer Hand und aus eigener Entwicklung wird das automatische Testen abgerundet.

Aus unserem Alltag sind visuelle Informationen nicht mehr wegzudenken. Es gibt Anzeigen auf allen erdenklichen Produkten, ob im medizinischen Bereich oder Automotive Bereich, Maschinensteuerung, bei Braun- oder Weißware, Haussteuerungen und vielen anderen Anwendungen.

In der Fertigung von Displays kommt es immer wieder zu Fehlern, u. a. durch Verunreinigungen in der Produktion, die Verwendung eines falschen Typs in der Baugruppenfertigung, aber auch Kontaktierungsprobleme. Bei Displaymodulen befindet sich neben der Anzeige bereits die digitale Intelligenz, welche ebenfalls Fehlerquellen darstellt.

Das REINHARDT ODT-Auswertpaket aus Soft- und Hardware dient zum schnellen und vollautomatischen Testen von Baugruppen mit LCD, OLED- und LED-Displays. Auch die Hintergrundfarbe ist auswertbar, RGB- und/oder HSV und auch farbige Segmentauswertungen sind möglich. Die ODT-Software ist in die REINHARDT-Testsystemsoftware voll integriert, so dass auf einem Testsystem ein kombinierter Incircuit- und Funktionstest mit optischer Displayauswertung durchgeführt werden kann. Die ODT-Software kann aber auch standalone eingesetzt werden. Auch diese REINHARDT-Software ist universell, frei editierbar und komfortabel zu bedienen. Sie reagiert flexibel auf die verschiedensten Schriftarten und erlernt beliebige Spezialanzeigesegmente (Piktogramme). Die Punktmatrixauswertung ist ebenso möglich wie ein automatischer Schwarz-Weißabgleich. Da die Montage der Anzeigen meist nicht pixelgenau oder gewissen Montagetoleranzen unterliegen, ist eine vollautomatische Justierung möglich, deren Grenzen aber programmiert werden können.

Nach der Justierung ist es möglich, z.B. ein Armaturenbrett mit seinen Anzeigeelementen mechanisch oder digital zu prüfen, aber auch Entertainment-Anzeigen. Die Anzeigen werden vom Testsystem stimuliert und mit dem ODT-Test ausgewertet.

Für den Test wird von einer Kamera ein Bild von der zu lesenden Anzeige aufgenommen und im handelsüblichen WINDOWS-PC verarbeitet. Die Kamera arbeitet über das DirectShow-System, das im Hintergrund läuft. Man kann beliebige Kameras einsetzen, z.B. eine Kamera mit USB-Schnittstelle.


ATS-UKMFT 627 Neues Incircuit- und Funktionstestsystem



Das kombinierte Incircuit-Funktionstestsystem bietet im Grundausbau 32 bidirektionale Logikkanäle, 32 Multimatrixkanäle und 128 Incircuit-und Funktionsmesskanäle, die auf max. 608 erweitert werden können. Sein Incircuit- und Funktionsmesssystem bietet über 60 Messbereiche einschließlich Transientenrecorderfunktionen und Fourieranalyse. 2 programmierbare, komplementäre Doppelnetzgeräte 0 bis 24 V dienen zur Versorgung des Prüflings und zur Signalstimulierung, ebenso der Sinus- und Rechteckgenerator. Dieses Testsystem ist auch mit einer Adaptionsvorrichtung (Nutzfläche 192 x 172 mm bzw. 360 x 230 mm) lieferbar für die präzise Kontaktierung der Flachbaugruppe.

Das ATS-UKMFT 627 zeichnet sich durch seine enorme Speed in der praktischen Testgeschwindigkeit (pro Bauteil typisch 3,6 ms) und die kurze Programmerstellungszeit aus.
Wie immer wurde auf eine sehr hohe Standfestigkeit geachtet und auf einen schonenden Umgang mit den zu prüfenden Flachbaugruppen, denn viele Firmen wissen nicht, dass ihre zu testenden Baugruppen unnötig gestresst werden. Auf dem Markt werden immer noch Testsysteme eingesetzt, die Messspannungen von weit über 280 mV an ICs und Bauteilen anlegen, was beim Incircuittest zur Zerstörung oder zu einer Vorschädigung des Bauteils und damit zu Frühausfällen führen kann. REINHARDT hat die Balance gefunden zwischen extrem niedriger Prüfspannung und Strömen, hoher Testgeschwindigkeit, aber bei hoher Prüfgenauigkeit. Der Bauteiltest wird deshalb nicht wie bei einigen Wettbewerbern in 10-15 % Grenzen und noch dazu in einem Comparatorfenster durchgeführt, so dass keine genaue statistische Auswertung durchgeführt werden kann. Die aus vielen Jahren Praxis entstandenen Messroutinen werden kontinuierlich weiterentwickelt, damit optimale Prüfgeschwindigkeit erreicht wird. Das ATS-UKMFT 627 ist nicht nur statistisch schnell, d. h. es werden einfach nur die theoretisch möglichen Testgeschwindigkeiten pro Bauteil addiert, sondern ist es auch in der Praxis mit all den Umgebungen wie sie bei einer typischen analog-digitalen Baugruppe vorkommen. Testzeitoptimierungen von bis zu 50 % sind in dieser neuen Version möglich, vor allem bei Baugruppen mit viel Analogtechnik. Dass sich das HighSpeed-Messsystem und die entsprechende Messmatrixkarte nur 50 mm unterhalb des Prüflings befinden, sorgt ebenfalls für die schnellen Testgeschwindigkeiten. Zum Auswerten von Signalen im Funktionstest kann auch ein eigener 50 MHz Transientenrecorder mit eingebunden werden, der ebenso von den kurzen Anschlusswegen zum Prüfling profitiert.

Das ATS-UKMFT 627 lässt sich mit den REINHARDT-Softwaremodulen erweitern, wie dem RBS 100 Boundary Scan Modul, mit dem man Boundary Scan nicht nur zum Kurzschluss- und Unterbrechungstest verwenden, sondern auch mit dem analogen und digitalen Funktionstest verschmelzen kann.

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ATS-MFT 770


Neue Generation Multifunktionstestsystem für Incircuit- und Funktionstest von elektronischen Flachbaugruppen, Modulen und Geräten


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